Warum sich eine Immobilie als Altersvorsorge auch zur aktuellen Zeit lohnt

Immobilien gelten, anders als Aktien, als sichere Altersvorsorge. Auch wenn die Anschaffung und die Instandhaltung mit hohen Kosten verbunden sein können. Auf welche Weise kann die Immobilie als Altersvorsorge dienen und warum lohnt sich die finanzielle Anstrengung?

Wer barrierefrei wohnt, hat im Alter weniger Probleme.

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Die staatliche Rente fällt für viele Deutsche zukünftig immer geringer aus. Die Rentenhöhe schwankt je nachdem, wie viel während des Berufslebens in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Daher wird schon jetzt empfohlen, so früh wie möglich privat für das Alter vorzusorgen. Mit einer eigenen Immobilie ist das auf verschiedene Art und Weise möglich.

Selbstgenutztes Wohneigentum als Altersvorsorge

Einer Studie der LBS zur Folge, die Anfang August 2022 erschienen ist, verringert die eigene Immobilie insgesamt die eigenen Wohnkosten – auch wenn Eigentümer, die ein Darlehen tilgen, erst einmal mehr Ausgaben haben und sich finanziell einschränken müssen. Die Ersparnis für Eigentümer, die über 64 Jahre alt sind und ihre Immobilie abgezahlt hatten, lag statistisch bei 205 Euro im Monat. Haus- oder Wohnungsbesitzer müssen außerdem keine Mieterhöhungen befürchten und können ihre Immobilie so modernisieren, dass auch der Energieverbrauch auf lange Sicht reduziert wird.

Eigentümer dürfen bei allen Vorteilen und Freiheiten, die ein Eigenheim zu bieten hat, aber eines nicht vergessen: Reparaturen, Instandhaltungsmaßnahmen und staatlich vorgeschriebene Anpassungen (Gebäudeenergiegesetz) kosten Geld. Daher sollte eine finanzielle Reserve geschaffen werden. Je nach Vorhaben können die Kosten weit mehr als 1000 Euro betragen – auch wenn es für Einiges staatliche Förderungen gibt. Wer als Eigentümer oder Kaufinteressent Fragen zur Wertsteigerung von Immobilien hat oder einen Finanzierungspartner für den Erwerb sucht, kann sich von einem qualifizierten Immobilienmakler aus seiner Region beraten und unterstützen lassen.

Immobilieninvestment als Altersvorsorge

Als privater Investor wird durch die Mieteinnahmen Rendite erzielt, die je nach Lage, Zustand und Ausstattung der Immobilie unterschiedlich hoch ausfallen. Dadurch kann strukturiert Vermögen aufgebaut werden. Eigentümer können ihre Kosten für den Immobilienerwerb sowie die jährlichen Zinsen steuerlich absetzen. Von der Investmentstrategie über die Standortanalyse bis hin zur Verwaltung des Objekts gibt es viele Herausforderungen, die auf jeden Investor zukommen. Wer an einer Immobilie als Kapitalanlage interessiert ist, sollte daher einen Investmentmakler zur Unterstützung aufsuchen. Dieser kann beurteilen, ob sich das Investment rentiert und den Weg bis zum Transaktionsabschluss begleiten.

Immobilienverrentung der selbstgenutzten Immobilie im Alter

Wer im Alter seine Finanzen aufbessern möchte, kann seine Immobilie verrenten lassen. Dafür wird mit Wohnrecht und gegen Einmalzahlung und/oder regelmäßige monatliche Auszahlungen verkauft. Es gibt verschiedene Modelle: die Leibrente, den Teilverkauf und die Zeitrente. Wer Fragen dazu hat oder eine Verrentung der Immobilie anstrebt, kann sich von einem lokalen Makler beraten lassen.

Sie haben Fragen zum Erwerb einer Immobilie als Altersvorsoge? Dann kontaktieren Sie uns – wir beraten und unterstützen Sie gerne.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto: ©KatarzynaBialasiewicz /iStock.com

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